Die beste Wahl: Regional statt Global

regional statt global

Die beste Wahl: regional statt global.

Warum du dich für regional hergestellte Produkte entscheiden solltest.

lesezeit ca. 5-10 min

regionale produkte erfreuen sich immer größerer beliebtheit. Es ist wichtig, dass verbraucher*innen verstärkt auf die herkunft der produkte achten, schließlich bestimmen sie indirekt das angebot der hersteller und händler.

der klassische stationäre einzelhandel setzt bereits in einigen bereichen auf regional produzierte Ware, doch ist das Angebot im Vergleich zum rest des sortiments, das meist aus aller welt kommt, noch sehr gering. 

konsumenten stehen im Laden vor Ort vor einem Problem: sie müssen dem händler vertrauen. schließlich kannst du nicht oder nur sehr schwer überprüfen, ob das Produkt aus der region kommt, was aus sicht des händlers “regionalität” bedeutet und wer tatsächlich hinter der produktion steckt: ein industrieller großbetrieb oder eine kleine manufaktur in familienbesitz? zurecht sind hier viele verbraucher*innen skeptisch und wollen sich besser informieren.

was bedeutet eigentlich regional?

es gibt keine eindeutige definition für den begriff regionalität und so ist objektiv nicht genau klar, was genau ein regionales produkt ist. die entfernung des erzeugers zum eigenen wohnort spielt dabei wahrscheinlich die größte rolle. es definiert jeder anders, ab wann ein produkt für sie/ihn regional ist und ab wann nicht mehr, sodass eine eingrenzung auf eine konkrete kilometerzahl schwierig ist. doch nicht nur die geografische entfernung der produkte sollte mit einbezogen werden, schließlich geht es bei dem thema regionalität auch um das zugehörigkeitsgefühl der eigenen heimat, tradition, qualitätsstandarts, tierwohl, nachhaltigkeit und um umweltschutz. Wie man sieht ist der begriff “regionale produkte” schwierig einzugrenzen und letztendlich eine sehr persönliche und individuelle entscheidung jedes einzelnen. willst du nicht selbst entscheiden was für dich regionalität bedeutet?

regionalität: es steckt mehr dahinter

regionalität ist nicht so eindeutig, wie wir zunächst denken. die einteilung in “regional” und “nicht regional” hängt ganz von den eigenen wertevorstellungen ab und ist somit weniger eine definition, als mehr ein empfinden, ein gefühl. wir haben meist eine ganz eigene vorstellung von regionalität bereits intuitiv in unseren köpfen gespeichert und übertragen dieses bild auf andere. deshalb ist es auch keine überraschung, dass wir uns fragen “das ist doch kein regionales produkt?” oder “wieso wird das produkt nicht als regional deklariert?”. aber ist dieses subjektive empfinden nicht auch eine chance?

 

wir wissen, dass eine konkrete antwort auf das thema “was ist regional?” ganz vom betrachter abhängt und so überlassen wir es unseren kunden selbst zu entscheiden, was für sie regionalität bedeutet. so kannst du bei uns geografisch eingrenzen was du als regional ansiehst oder direkt über unsere eingebundenen landkarten nach regionalen erzeugern und produkten stöbern.

wer stellt meine produkte eigentlich her?

die herkunft unserer produkte bleibt beim wocheneinkauf oft unbeachtet, aber würdest du denn nicht gerne wissen welcher hersteller und welche gesichter hinter deinen produkten stecken? im laden vor ort ist das oft schwierig, da die verpackungsfläche begrenzt ist und dort keine geschichte, geschweige denn bilder des hersteller abgedruckt werden können. das ist online etwas anderes, so kannst du bei uns transparent nachvollziehen, woher dein produkt kommt und wer es produziert, ohne lange recherchieren zu müssen – bei regionaly kannst du die geschichte eines jeden erzeugers direkt einsehen und dir selbst ein bild machen.

 

die auswirkung von “regional statt global”

die facetten und auswirkungen von regionalen produkte sind weitreichender als man zunächst vermutet.

vorallem in der lebensmittelbranche lässt sich in den letzten jahren eine steigende konzentration der betriebe beobachten, was konkret bedeutet, dass ein großteil der produkte unseres täglichen bedarfs von wenigen großen, meist global agierenden konzernen stammen. 

das alte lied also: die großen werden größer und die kleinen…. ja was ist mit den kleinen? 

 

was ist der wahre preis für günstige preise?

eine schattenseite unseres aktuellen konsumverhaltens lag in den letzten jahren im fokus der gesellschaft und der medien: die zerstörung unserer natur durch lange transportwege quer über den globus. welchen schaden wir uns und unserer natur damit anrichten dürfte weitestgehend bekannt sein und so ist es wichtig, dass es initiativen zur stärkung des konsums regionaler produkte gibt. ja, regionale und saisonale produkte sind besser für die umwelt, das veranschaulicht folgendes beispiel:

 

eingeflogener spargel aus peru verursacht pro kilo spargel ca. 30kg co2. spargel aus deiner region (bei einem lieferweg von ca. 100km) verursacht 99% weniger co2, nämlich nur ca. 0,019kg co2 pro kilo spargel. (*quelle 1)

 

Veranschaulichung CO2 Ersparnis von regionalen Produkten

 

während wir also vermeintlich günstigeren spargel aus peru kaufen, berechnen wir nicht mit ein, dass es ein vielfaches kostet die schäden an mensch und umwelt zu reparieren, die indirekt durch diesen kauf und die entstandene umweltverschmutzung ausgelöst werden.

 

das am häufigsten genannte argument gegen den ansatz “regional statt global” ist, dass es nicht alle produkte bei uns in der region gibt. das stimmt auch teilweise, aber mal ehrlich: informieren wir uns wirklich genug welche produkte es tatsächlich vor ort gibt, bevor wir ein produkt aus übersee kaufen? diese frage muss sich wohl jeder selbst stellen.

 

verlust der regionalen vielfalt

neben dem einfluss auf unser klima gibt es noch weitere schattenseiten des globalen Bezugs von lebensmitteln und anderen produkten.

regionale erzeuger geraten immer mehr unter preisdruck und können nicht bei den dumpingpreisen in vielen supermärkten und discountern mithalten, geschweige denn von den margen der großen lebensmittelhändler leben.

während wir uns also über günstige produkte im discounter freuen kämpfen regionale erzeuger hart darum ihre produkte zu fairen preisen zu verkaufen und davon leben zu können. das bedeutet auch, dass immer weniger menschen diesen weg einschlagen und selbst als erzeuger auftreten. Das wiederum bedeutet, dass die vielfalt an produkten und erzeugern und damit auch ein stück heimat und tradition verloren geht.

bei regionaly liegt die preisgestaltung ganz in den händen der erzeuger und es bleibt mehr für die erzeuger übrig:

 

anteile am erlös beim verkaufen auf regionaly

 

und was passiert mit dem geld?

 

wie schon zuvor kurz genannt, stehen hinter großen marken und vielen produkten oft weltweit vertretene konzerne, die ihre gewinne oft nicht oder nur zu bruchteilen versteuern und auch nicht zwangsweise arbeitsplätze in der region schaffen oder in unsere wirtschaft investieren. 

kaufst du hingegen ein regionales produkt, geht dein geld an einen ansäßigen erzeuger aus deiner region, die einnahmen werden hier vor Ort versteuert und kommen somit der gemeinschaft zu gute. außerdem können die erzeuger ihrerseits das verdiente geld wieder in der region ausgeben, für einen handwerker, einen restaurantbesuch oder auch wieder für regionale produkte. 

es ist also ein kreislauf, bei dem von einem vermeintlich teureren regionalen produkt am ende mehr für uns und die heimische wirtschaft übrig bleibt. #supportyourlocals ist also nicht nur ein trend-hashtag sondern hat eine tiefere bedeutung für uns alle.

 
es gibt viele gute gründe sich für regional hergestellte produkte zu entscheiden anstatt produkte aus übersee zu kaufen. Egal ob aus bewusstsein für unsere umwelt, zum erhalt der vielfalt in der region, zur stärkung der heimischen wirtschaft oder weil du wissen willst wer hinter deinen produkten steckt – entscheide dich für #besser-regional.

 

wir bei regionaly haben uns genau diesem ziel gewidmet, nämlich regionale produkte stärker in den fokus zu rücken und regionalen erzeugern eine chance zu geben auch online ihre produkte zu verkaufen.
wenn also auch du zukünftig stärker auf regionale produkte achten möchtest, schau doch mal bei uns vorbei und entdecke unsere große auswahl und vielfalt an regional hergestellten und veredelten produkten:

quellen & abbildungen:

alle bilder und grafiken wurden mit canva erstellt : https://www.canva.com/

*quelle 1: die infomationen für das genannte beispiel stammen aus dem beitrag “klimaschutz beim essen und einkaufen” vom 21.10.2019, erschienen auf “verbraucherzentrale.de”, und basieren auf infomationen eines projekts des bundesministerium für ernährung und landwirtschaft (quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/klimaschutz-beim-essen-und-einkaufen-10442).

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